
ich zeichne eine goldene prinzenkrone mit sieben zacken, auf denen sieben rote kirschen stecken. unter die prinzenkrone zeichne ich einen kobboihut mit lilafarbenem sturmband.

Bevor ich das hübsche Fräulein jedoch ihre sagenhafte Geschichte erzählen lasse, frage ich sie nach ihrem Namen: “Wie heissen Sie?” Sie lacht und meint: “Heute dürfen Sie mich Luana nennen.” Ich nicke und antworte: “Mein Name ist Luzvimindo und ich bin Filipino.” Luana schaut mich skeptisch an, dann schüttelt sie den Kopf und sagt: “Nein, heute brauchen Sie einen anderen Namen. Wie wär’s denn mit Mar Adentro?” Ich zucke mit den Schultern, soll mir recht sein, komisches Völkchen, diese Cariocas, doch da hat Luana bereits in ihren Korb gegriffen und eine Karte auf dem Tisch ausgebreitet. Ich erkenne darauf die Bucht von Guanabara, die Strände von Ipanema und Copacabana, dahinter Rio de Janeiro, die angeblich so wunderbare Stadt.
“Achte auf den Massstab, in dem die Karte gezeichnet ist”, korrigiert mich Luana. “Das kann unmöglich Rio sein.”

mit spannung verfolgen luana und ich, wie die vierspurige ameisenkolonne anrückt. was, wenn die abschreckriesenameise nichts nützt?