
gestern hatten wir uns nichts zu sagen. wir schauten hinaus. wie jeden tag. wie immer. wir schwiegen. wir knabberten an den fingernägeln. wir knabberten ein paar salzstangen. die hatte iwan irgendwann mitgebracht. schließlich wendeten wir uns vom fenster ab und die rücken dem eigenartigen haus zu. wir betrachteten unser zimmer. weiter…

in den letzten tagen kommt iwan nie früher als gegen acht uhr am abend bei uns vorbei. wir wissen nicht, wo er sich herumtreibt. allerdings gibt es gewisse indizien. er ist immer müde, wenn er kommt. das kennen wir eigentlich nicht von ihm. er hat schwielen an den händen, und seine haare riechen nach holzstaub. weiter…

es ist also niemand ausgezogen. und die wohnung des u-bahnfahrers ist geschrumpft. und jeden abend schimmert kerzenlicht hinter den fenstern im dritten stock. weiter…