
na gut, es war so: am apfelbaum hinter dem haus verfärbten sich die blätter. die äste hingen tief, die früchte waren rotgoldgrün. also lehnte ich eine leiter an den baum, um sie zu pflücken. und da, in den lichtreflexen des verklärten inselnachmittages, stand im dichten blattwerk mein lange vermisstes fahrrad. auf der zeichnung steht es jetzt wieder vor meinem atelierfenster.
was aber noch nicht erklärt, wie das fahrrad in den baum gekommen ist. war es der wind, ein lausbube, oder hat sich sofffi so verfahren?
kommentar vom 25. November 2006 10:53das ist ja ein herrenfahrrad! auf der insel der volanterinnen! dass die künstlerinnen immer was besonderes sein und haben wollen.
kommentar vom 25. November 2006 11:07herrenfahrrad für damen ist hip, ich hab als herr dafür ein damenfahrrad, weil ich nicht einsehe, weshalb ich mein bein über eine stange heben soll, die’s eigentlich gar nicht braucht.
kommentar vom 26. November 2006 22:59endlich steht das velo wieder vor dem atelier, das wurde ja auch zeit.