
Meine liebe Mama,
Wie geht es dem Papa? Nach einem erfrischenden Tagesmarsch durch dichten Busch bin ich in das kleine Städtchen gelangt, das den reizenden Namen La Esmeralda trägt. Reizend sind auch die Frauen hier und insbesondere jene, die sich Diamantina nennt. Ihre Augen leuchten wie Smaragde, ihre Haut und ebenso die Fingernägel sind schwarz wie Kohle. Sie arbeitet unter Tag und fördert edle Steine, wie alle in dieser Stadt. Gerade nimmt sie ein Bad, was mir Zeit lässt für diese Zeilen.
Ich schicke Dir einen dicken Kuss
Dein Sohn
Sehr schön, da bekomme ich direkt Lust selbst wieder Postkarten zu verschicken.
kommentar vom 27. April 2007 09:20diamantina, die dunkel leuchtende, die den nachthimmel bereist: unterirdisch. sie glücklicher, mah!
kommentar vom 27. April 2007 10:02spannend und schön, das wesentliche des städtchens zusammengefasst…
kommentar vom 27. April 2007 10:23wir schicken auch allen einen gruss und freuen uns .
kommentar vom 27. April 2007 10:39@euka: ja, ich bin sehr glücklich. im leben bin ich immer wieder frauen begegnet, die mir die welt so zeigten, dass sie danach nicht mehr dieselbe war. das ist ein grösseres glück, als ich es mir je hätte träumen lassen.
kommentar vom 27. April 2007 10:50@mah: ich hoffe die welt wird nach so einer begegnung nicht zum ungeheuer.
kommentar vom 27. April 2007 11:04ein diamantenes mädchen in einer smaragdstadt wird sicher auch mit schwarzen fingernägeln und schwarzer haut in der sonne funkeln. hat man diese erblickt kann die welt wohl nicht mehr die selbe sein…
kommentar vom 27. April 2007 11:22@marea: bisher war es (fast) jedesmal ungeheuer schön.
kommentar vom 27. April 2007 11:45[...] [Bildnachweis] [...]
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