
auf der blumenlichtung sind keine kolibris zu sehen, aber zwischen üppigen büschen von hohem, blauem rittersporn entdeckt die piratin etwas leuchtendes. ilija auf der schulter, läuft sie langsam zur mitte der lichtung. das eichhorn hüpft wie immer vorneweg. als es beim rittersporn angekommt, ragt nur noch seine rostrote schwanzspitze aus dem gras. die piratin schließt auf, schiebt ein paar stängel zur seite und bückt sich vorsichtig. zwischen sanikel, frauenspiegel, kantabrischer winde und ackerwachtelweizen, die allesamt im ritterspornrund wachsen, liegt halb verborgen eine krone. mit den fingern fährt die piratin vorsichtig über den leuchtenden kopfschmuck. die krone scheint aus dosenblech getrieben und wunderschön vergoldet. langsam hebt die piratin den kopf und schaut sich um. der kobboi kann nicht weit sein: sein hut liegt unter der krone.
Alles verzaubert!
kommentar vom 11. August 2010 20:45rittinersporn
kommentar vom 12. August 2010 07:40@monoblog: oh ja für dieses bild mussten wir uns mächtig an spornen.
kommentar vom 12. August 2010 08:35@mono: rittinersporn – beautiful idea!
kommentar vom 12. August 2010 13:29